Jeden Tag verbrauchen wir Energie. Und ich rede hier nicht von Strom, sondern von Nahrungsenergie. Selbst wenn man krank im Bett liegt und nichts tut, außer lebenserhaltende Maßnahmen zu betreiben, braucht der Körper Energie um zu Atmen, den Herzschlag aufrecht zu erhalten und natürlich um die Körpertemperatur zu halten. Wenn man krank ist, ist es natürlich weniger als wenn man fit durch die Gegend springt.
Worauf will ich damit hinaus?
Wenn man sich die vielen Ernährungssysteme ansieht, dann bleiben sehr wenig wirklich greifbare Tatsachen übrig. Eine davon ist aber: Wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, nimmt zu. Natürlich gilt im Umkehrschluss auch das Gegenteil, dass man abnimmt, wenn man weniger zu sich nimmt, als man verbraucht. Nicht nur dann natürlich, aber vor allem dann.
Zuerst muss man überhaupt erst mal wissen wieviel man täglich überhaupt verbraucht. Den sogenannten Basisumsatz kann man sich an diversen Stellen im Internet berechnen lassen. Dazu muss man nur kurz die Suche bemühen. Der Grundumsatz hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Größe, Gewicht und Geschlecht.
Wenn man also nun seinen Grundumsatz kennt hat man zwei Wege um das Verhältnis von Verbrauch zu Aufnahme in den Griff zu bekommen.
- Weniger aufnehmen
- Mehr verbrauchen
Der zweite Punkt ist schnell erklärt: Beweg dich! Ich habe mir beispielsweise ein neues Fahrrad gekauft (das alte war vor geraumer Zeit gestohlen worden) und bin in der Anfangsphase bis zu fünf Mal pro Woche eine halbe Stunde oder mehr durch die Gegend gedüst.
Aber auch jede andere Art sich zu bewegen erhöht den Grundumsatz. Ich verstehe schon, dass es nicht für jeden leicht ist, täglich noch die Zeit fürs Training zu erübrigen, aber es ist einfach eine perfekte Methode mehr Kalorien zu verbrauchen. Den positiven Nebenfefekt, den das mit sich bringt darf man dabei auch nicht vernachlässigen. Man wird fitter und erhöht auch langfristig den Grundumsatz an Energie. Mehr Muskeln = mehr Verbrauch.
Ich kann also nur jedem empfehlen, es besser mit Sport zu versuchen. Aber auch im Alltag gibt es diverse Methoden um zwischendurch ein bisschen Bewegung einzuschieben. Ich benutze z.B. erst ab der fünften Etage einen Aufzug. Auch wenn ich nicht zum Training mit dem Rad fahre, dann lege ich kürzere Strecken (unter 10 km), die ich früher mit dem Auto oder mit Bus und Bahn erledigt habe, jetzt auf dem Rad zurück, bei nahezu jedem Wetter. Das macht natürlich nicht immer Spaß, aber niemand hat behauptet, Abnehmen wäre spaßig.
Der erste Punkt ist fast genauso schnell erklärt: Iss einfach weniger, oder iss etws anderes. Wie das bei mir so funktioniert hat und wie man den Überblick behält, erzähle ich das nächste Mal.
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