Ich bin es gewohnt für alles, was ich tue, einen Plan zu haben. Also brauchte es natürlich auch einen Plan um abzunehmen.
Doch was ist da der richtige Plan? Angefangen habe ich Oktober, aber gerade jetzt sieht man es wieder besonders schön: Genauso wie die Welt voller Versuchung ist, völlig überflüssige Kalorien aufzunehmen, so ist sie ebenso voller Diätversprechen und an Religion grenzenden Methoden, wie man schnell und einfach sein Wunschgewicht erreichen könne. Man kann weder Fernseher noch Radio noch irgedeine Webseite aufmachen, ohne mit Diätwerbung überschwemmt zu werden. Doch wem soll man Vertrauen? LowFat? LowCarb? Atkins? Schlank im Schlaf? Weight Watchers? ShangriLa?
Meine Antwort war: Niemandem.
Der menschliche Körper ist ein guter Nahrungsverwerter und er kommt mit quasi allem zurecht, was man ihm so einfüllt. Die Inuit hoch im Norden leben hervorragend ohne irgendwann auch nur mal nennenswerte Mengen Kohlenhydrate zu essen, und ebenso leben buddhistische Mönche teilweise sogar vegan und leiden ebenfalls ihr Leben lang nicht an Mangelerscheinungen oder Fettleibigkeit.
Wenn man sich gerade diese beiden Extreme anschaut, dann sieht man sehr gut, dass es eben wohl nicht auf das ankommt, was man grundsätzlich isst, sondern eher darauf, in welcher Dosis und wie man sich wohl mit seiner Ernährung arrangiert.
Dieser Versuch war nicht mein Erster, mein Gewicht etwas zu reduzieren, und so habe ich mich auch mit der ein und anderen Methode etwas eingehender beschäftigt. Keine davon hat mich allerdings überzeugt oder hat bei mir funktioniert. Zum Beispiel scheitern viele Methoden alleine daran, dass sie nicht alltagstauglich sind. Schlank im Schlaf zum Beispiel erlaubt mir morgens kein Wurstbrötchen und auch keine Milch im Kaffee. Das war für mich vollkommen unpraktikabel. Ich überstehe keinen Tag, ohne mir zum Frühstück ein paar Eiweiße einzuverleiben.
Also musste mein Plan mit meinem Alltag zusammenpassen und mit meinen Gewohnheiten. Es bringt gar nichts, wenn man sich durch drei Monate Diät quält um danach festzustellen, dass es nichts gebracht hat. Man hat schließlich zugenommen, mit der Ernährungsweise, die man vorher hatte, also ist es auch völlig abwegig zu glauben, man könnte jemals zu diesem Stil wieder zurückkehren, ohne erneut wieder da zu landen, wo man herkam.
Nun also zu meinem Plan:
Die Rahmenbedingungen waren einfach.
- Kein grundsätzlicher Verzicht auf irgendwelche speziellen Lebensmittel
- Keine einseitige Ernährung (Stichwort: Kohl-Diät und Ähnliches)
- Ein Konzept, dass sich bis auf Weiteres durchhalten lässt
- Keine starren Nahrungsvorschriften, die den Speiseplan zu sehr einschränken
Außerdem wollte ich mich nicht auf irgendwelche dubiosen Rechnereien einlassen. Und um all das herum habe ich mir meinen Ernährungsplan gbastelt.
Eins sei heute zum Abschluss noch gesagt: Es geht nicht ohne Sport.
Mehr dazu im zweiten Teil.
Ich gebe dir vollkommen Recht. Nur die Richtige Nahrung reicht nicht, Bewegung muss sein
AntwortenLöschenDanke. Der Kommentar freut mich. Ich bin gespannt, ob du mit dem, was ich sonst noch schreiben werde, auch so einverstanden bist. :)
AntwortenLöschenIch wünsche weiterhin viel Spaß beim Lesen. Morgen geht es weiter.