Nach längerer Zeit also endlich mal wieder ein paar Worte zu meinem Plan.
Nur als kurze Info vorab: Bei mir läuft es immer noch hervorragend und ich habe inzwischen über 20 Kilo abgenommen. Das ganze sogar so schnell, dass ich mir inzwischen Gedanken darum mache, ob ich nicht im Anschluss mit viel zu schlaffer Haut zu kämpfen haben werde. Doch dazu andermal.
Heute wollte ich berichten, was man so zu sich nehmen kann, wenn man seine Kalorien im Auge behalten möchte. Dieser Teil ist relativ Komplex und wird mit Sicherheit auch die nächste Folge von "Der Plan" noch füllen.
Noch vor dem Essen sollte man über Getränke reden. Wir sind von klein auf daran gewöhnt süßes Zeug zu trinken. Das wäre auch soweit nicht schlimm, wenn da nicht solche Begleiterscheinungen wie Kalorien auf dem Plan stünden. Da ich, wie beschrieben, fast immer aufrunde kann man fast jedes süße Getränk mit 50 Kalorien pro 100 Milliliter einstufen. Und tatsächlich macht es fast keinen Unterschied was man da zu sich nimmt. Cola liegt, je nach Sorte zwischen 35 und 47 und selbst Fruchtschorlen knacken zuweilen die Marke von 35, je nach Sorte sind es sogar 40.
Das hört sich erst mal nach nicht viel an, doch wenn man sich vor Augen führt, dass es ja nicht bei einem Glas bleibt, und man so über einen Arbeitstag locker einen Liter oder noch sehr viel mehr trinken kann (und auch sollte), dann wird aus dem Getränk ziemlich schnell eine ganze Mahlzeit und das schön gesteckte Ziel doch so weit unter den Kalorienvorgaben zu bleiben rückt in weite Ferne.
Hier rücken auf einmal Light-Getränke in den Fokus. Es ist soweit richtig, dass diese natürlich erheblich weniger Brennwert haben. Jedoch bin ich zum Einen kein Freund davon Chemie zu trinken, nicht zuletzt deshalb mag ich das gute alte Bier so gern, und zum Anderen muss man sich vor Augen halten, dass auch Süßstoffe erheblichen Einfluss auf den Körper und vor allem das Insulinsystem haben.
Süße wird vom Körper erst mal so aufgefasst, dass es notwendig ist, jetzt Insulin auszuschütten. Somit ist es für die Bauchspeicheldrüse egal, ob da nun Süßstoff oder Zucker im Anmarsch ist. Die Leistung wird hochgefahren. Und auf Dauer kann es wohl kaum gesund sein dieses Organ ständig zu Höchstleistungen anzukurbeln, schon gar nicht, wenn es eigentlich nicht gebraucht wird.
Im Umkehrschluss heißt das für mich, dass ein Glas Lightgetränk, oder auch zwei, zum Essen durchaus sinnvoll sein können, um die Kalorienanzahl gering zu halten. Denn dann führe ich dem Körper ja zumeist andere Kohlenhydrate zu, welche das Insulin nötig machen. Doch über einen Arbeitstag verteilt, immer wieder an der Flasche mit süßem Zeug nuckelt hält auch seinen Insulinspiegel künstlich hoch.
Was aber trinkt man nun außerhalb der Mahlzeiten? Die Antwort ist so einfach wie unerfreulich: Wasser! Man kann dem Wasser natürlich Geschmack verleihen indem man sich Tee zubereitet. Kurzer Einwurf: Ja - auch Kaffee wäre vom Kaloriengehalt geeignet, der liegt nämlich ebenfalls so rund um Null, jedoch hat Kaffee einige andere Nebenwirkungen. Auch bei Tee muss man darauf achten, dass man sich auf wirkliche Tees beschränkt und sich nicht den Süßstoff direkt im Teebeutel ins Wasser holt. Auch solche Sorten gibt es inzwischen. Ansonsten ist und bleibt Wasser das Getränk Nummer eins. Leider.
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